Veranstaltungstermine 2018


15.03.2018, 9:30 Uhr, in Strasbourg


Gespräch mit Herrn Andreas Schwab, Abgeordneter Europäisches  Parlament, am 15.03.2018, 9:30 Uhr, in Strasbourg.

Anwesenden:

Herrn Andreas Schwab (Abgeordneter Europäisches Parlament), Dipl.-Ing. Rudolf Kastner (Vereinigung Badischer Unternehmerverbände e.V.), RA Michael Hafner (Vereinigung Badischer Unternehmerverbände e.V.) Herr Manfred C. Noppel (Vereinigung Badischer Unternehmerverbände e.V.), Frau Barbara Merkle (Handelsverband Südbaden e.V.) und Frau Siba Irsheid (Bau-Ausbau-Baden)

Themen:

1. Hemmnisse für die Tätigkeit deutscher Unternehmen in Frankreich beseitigen: Stichworte: (a) SIPSI Online Anmeldung und (b) BTP, Carte d'identification professionelle.

  1. Trotz Änderungen im Meldeportal SIPSI, die das Ausfüllen des Formulars erleichtern, ist die Ausfüllung des Anmelde-Formulars immer noch sehr Zeit aufwendig. Dies wird deutlich gespürt bei Tätigkeiten von kurzer Dauer (z.B. Teilnahme an einer eintägigen Messe) oder Aufenthalten von kurzer Dauer (z.B. nur die Lieferung eines in Deutschland bearbeiteten Möbelstücks, ohne Montage).
  2. Die Geltungsdauer des BTP soll nicht nur für den Entsendezeitraum ausgestellt werden, sondern für einen längeren Zeitraum, z.B. mindestens 1 Jahr.

2. Die Notwendigkeit ein effizientes Kontrollsystem und Bekämpfung des Sozialdumping ist unbestritten und ist auch ein Schutz unserer Unternehmen. Aber ein Entgegenkommen in den zwei oben genannten Punkten/Forderungen wiederspricht nicht diese Kontrollen.

3. Öffnung der europäischen Arbeitsmärkte für qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten ist notwendig. Ein Mangel an qualifizierten Fachkräften hat viele leere Stellen in wichtigen Positionen zur Folge.

4. Nächste Schritte:

-Direkt mit Verantwortlichen in den betroffenen Regionen in Frankreich, z.B. Elsas über die Problematik sprechen.

-Freiburger Schule: Wie der regionale Bereich den EU-Arbeitsmarkt „pushen" kann. Stichworte: Digitalisierung, Globalisierung,... Möglichkeiten, Chancen, Strategien,...

5. Bezüglich der neuen Entsenderichtlinie (siehe Rundschreiben des Zentralverband Deutsches Baugewerbe, vom 03.03.2018), gibt es noch keine zusätzliche Auskunft.